Startseite > Unsere Qualität
Unsere Qualität

Unsere Qualität

Wir nehmen unsere Verantwortung ernst

Gute Qualität ist für uns Anspruch und Herausforderung zugleich. Qualität umfasst in unserem Verständnis sowohl das Qualitätsmanagement-System, als auch die Dienstleistungen, die wir unseren Patienten und Bewohnern anbieten.

Unser Qualitätsmanagement-System orientieren wir an den Strukturen der DIN EN ISO 9001, in der die Kundenorientierung die oberste Priorität genießt. Der ständige Abgleich der Anforderungen unserer Patienten, Bewohner und aller weiteren Anvertrauten mit unseren Dienstleistungen steht in unserer täglichen Arbeit im Vordergrund. Darum nehmen wir auch kleinste Hinweise und Verbesserungsvorschläge ernst und bemühen uns gemeinsam um eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Systematisch lassen wir unsere Abläufe in allen unseren Einrichtungen auch durch externe Prüfer überwachen. So sind alle unsere Krankenhäuser inkl. Labor, Apotheke und Zentraler Sterilgutversorgungsabteilung, sowie das Ambulante OP-Zentrum, alle Altenpflegeeinrichtungen, und auch die Jugendhilfe vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Unter Qualität verstehen wir, in schwierigen Lebensphasen Hilfestellung zu geben, wenn z.B. ethische Fragen entstehen. Dann tritt das Ethikkomitee zusammen, das sich mit geschulten ethischen Moderatoren der Fragestellungen annimmt und sich mit Patienten und Angehörigen berät.

Fort- und Weiterbildung ist für unsere Mitarbeiter eine Selbstverständlichkeit. In Schulungen erwerben sie entsprechende Qualifikationen, um den pflegerisch-medizinischen, aber auch psycho-sozialen Anforderungen ihres Arbeitsalltages gerecht zu werden.

Die Hygienekommission und das Team unserer Zentral-Apotheke überprüfen und bewerten zum Wohl von Patienten, Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern die entsprechenden Richtlinien und Anforderungen und stehen im ständigen Dialog mit Pflegenden und Ärzten.

 

 

Leitbild
Das Leitbild der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund

1999 - Entstehung

Das Leitbild wurde erstmalig 1999 von Mitarbeitern der Gesellschaft erarbeitet. Es dient ihnen zur Orientierung, Entwicklung und Veränderung im täglichen Miteinander.
In 15 Teams sammelten die Mitarbeiter zunächst ca. 2500 Einzelinformationen. Diese wurden zusammengefasst, verdichtet und auf das Wesentliche konzentriert. Die Grundbotschaft leitete sich daraus ab und bildet bis heute die Basis:

In christlicher Gesinnung - zum Wohle aller - Wirken von Mensch zu Mensch –
für ein ganzes Leben.

 

2008 - Aktualisierung

Ein Leitbild, das Orientierung bieten soll, muss in sinnvollen Abständen auf seine Aktualität überprüft werden. Daher wurde im Jahr 2008 in einem gemeinsamen Workshop mit intensiver Diskussion eine Erneuerung durch die Mitarbeiter vorgenommen. Die Grundelemente Glaube, Liebe, Hoffnung und christliche Gesinnung blieben bestehen.

 

Um die Aussagen des Leitbildes zu verstehen, empfehlen wir mit der Betrachtung im Zentrum des Bildes zu beginnen und dem Aufbau spiralförmig zu folgen:

 

„Aller Anfang ist die Begegnung von Mensch zu Mensch, sie liegt in unseren Händen. Unsere Begegnungen sind geprägt von Freundlichkeit, Vertrauen, Respekt und Offenheit. In dieser Haltung, gemeinsam über alle Einrichtungen, Abteilungen und Berufe hinweg, handeln wir fachlich, menschlich, erstklassig und professionell.
Handeln bedeutet zum einen Führen als Vorbild sowohl unternehmerisch, als auch menschlich und fachlich. Der Beitrag des Einzelnen im Team ist kollegial, wir sind engagiert und mit Herzblut bei der Sache. 
Unsere Kommunikation ist offen, verbindlich und darf auch kontrovers verlaufen. Hier öffnet sich der Horizont nach außen, öffnet sich zu den Partnerschaften und nimmt den Nachwuchs mit auf den Weg. Feste Grundlage ist die Nächstenliebe, basierend auf den Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe.
Zeit ist kostbar. Wir nehmen uns Zeit für unser Gegenüber. Für alle Generationen der uns Anvertrauten sind wir unserer Verantwortung bewusst und leisten unseren besten Beitrag.
Wir wollen so zum Leben verhelfen oder im Sterben begleiten. Das ist unser Wirken.“

Ethikkomitee

Ethikkomitee

Seit 2004 gibt es auf Trägerebene ein Ethik-Komitee. Dieses Kuratorium berät die Geschäftsführung in ethischen Fragen. Dabei kann es sich um medizinische, pflegerische Aspekte handeln oder um die Versorgung von Patienten und Bewohnern in unseren Einrichtungen sowie in der Jugendhilfe.

Das Ethik-Komitee setzt sich aus acht Mitgliedern zusammen, die in unterschiedlichen Fachgebieten unserer Gesellschaft tätig sind. Pflegekräfte und Ärzte sind dort ebenso vertreten wie Mitarbeiter aus der Verwaltung und Seelsorge. Gemeinsam erarbeitet das Team Vorschläge zu ethischen Fragestellungen, die für die tägliche Arbeit in den einzelnen Häusern relevant sind. Diese werden im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen an die Kollegen herangetragen.

Grundlage der Arbeit ist das christliche Menschenbild. Ansonsten arbeitet die Gruppe ohne Vorgaben und unabhängig. Alle Mitarbeiter der St.-Johannes-Gesellschaft, Patienten, Bewohner und deren Angehörige können sich bei Fragen oder Problemen an die Mitglieder wenden.

Ethische Fallbesprechung

Das Ethik-Komitee unterstützt Mitarbeiter, die als Moderatoren „Ethische Fallbesprechungen“ leiten. Diese Gespräche dienen dazu, sich über einen konkreten Fall mit dem Patienten – sofern möglich –, Angehörigen und Mitarbeitern der Station auszutauschen. Die Moderatoren sind speziell ausgebildete Mitarbeiter aus verschiedenen Berufsgruppen und Einrichtungen der Gesellschaft.

Im Zentrum der Überlegungen steht immer die Frage: Was möchte der Patient? Ist etwa eine Ernährungssonde bei einem sterbenskranken, dementen Menschen vertretbar? Wie dürfen sich Ärzte und Pflegepersonal verhalten, wenn keine Patientenverfügung vorliegt und der Betroffene keine Angehörigen mehr hat? Während der ethischen Fallbesprechung sollen Vorschläge für das weitere Vorgehen erarbeitet werden.

Wenn Sie sich ein Gespräch wünschen, können Sie im Sekretariat von Professor Luckhaupt einen Antrag stellen. Alternativ sprechen Sie einfach die Pflegekräfte oder ärztliches Personal auf der Station oder die Mitarbeiter in den betreffenden Wohnbereichen und -gruppen darauf an.

Kontakt zum Ethik-Komitee
Sekretariat Chefarzt Dr. Horst Luckhaupt
Telefon: (0231) 1843-35511
E-Mail: ethik-komitee@joho-dortmund.de

Qualitätsmanagement

Unser oberstes Ziel ist es, Ihnen den Aufenthalt in unseren Einrichtungen so angenehm wie möglich zu gestalten. Im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses entwickeln wir unsere Leistungen daher stets weiter.

Alle Häuser der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft sind nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Ein Beweis dafür, dass wir unser Qualitätsmanagement im Sinne des SGB V, VIII und XI pflegen und es externen Bewertungen unterziehen.  

Anfang der 1990er Jahre – lange bevor Qualitätsmanagement gesetzlich verpflichtend war –  haben wir bereits eine eigene Abteilung aufgebaut. Wir beraten die Geschäftsführung und begleiten qualitätssichernde Aktivitäten.
 
Unter dem Motto „Veränderung sichert unsere Zukunft“ tragen die Mitarbeiter ganz wesentlich dazu bei, unser Qualitätsmanagement weiterzuentwickeln. Im Sinne der Patienten, Bewohner, Jugendlichen und den Angehörigen überprüfen wir Versorgungsabläufe sowie die Qualität der Behandlung und passen sie stetig an.  

Angebote und Leistungszahlen unserer Krankenhäuser finden sich in den nach § 137 SGB V gesetzlich geforderten, strukturierten Qualitätsberichten, die Sie in der rechten Spalte einsehen können.

 

Kontakt zum Qualitätsmanagement:

Dr. Michaela Gross

Leitung Qualitätsmanagement

Telefon: (0231) 18 43-31 050

Fax: (0231) 18 43-31 019

E-Mail: qm@joho-dortmund.de

 

Weiterbildung

Fort- und Weiterbildung und die Fachweiterbildung haben die Aufgabe, Veränderungs- und Entwicklungsprozesse zu initiieren, zu unterstützen und zu begleiten. Ständige politische und gesellschaftliche Neuerungen machen Veränderungen und Weiterentwicklungen für Einrichtungen im Gesundheitswesen unumgänglich. Patienten sind häufig nicht mehr unwissende Laien, die sich in die Hände von Experten geben, sondern werden zu Kunden, mit entsprechenden Erwartungen und Wünschen. Für die Einrichtungen im Gesundheitswesen bedeutet dieses, dass sie sich zu fachlich kompetenten Dienst­leistungs­orga­nisationen entwickeln müssen. Die Kath. St.-Johannes-Gesellschaft hat sich auf diesen Weg begeben und dabei schon wichtige Schritte getan. Den Weg durch die Konzeption von bedarfsgerechten Bildungsangeboten zu begleiten, sehen wir als unsere Aufgabe im Bereich der Fort- und Weiterbildung sowie der Fachweiterbildung  an. Unter bedarfsgerechten Bildungsangeboten verstehen wir dabei Angebote, die das Leitbild als Vision der gesamten Organisation, die Ansprüche der Kunden sowie die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter berücksichtigen und neben der Vermittlung von Fachwissen auch die Chance zur Reflexion und Weiterentwicklung des eigenen beruflichen Handelns bieten.


Die Umsetzung dieser Bildungsangebote geschieht zum einen durch die Lehrgänge der Fachkrankenpflege für Anästhesie und Intensivpflege und für Operationsdienst, zum anderen durch das Angebot der Innerbetrieblichen Fortbildung.

Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Karriereseite unter http://www.karriere-johannes.de/weiterbildung.html

Hygiene

Hygiene bedeutet für uns nicht nur, die im Infektionsschutzgesetz (IfSG) und in der Hygieneordnung des Landes NRW festgelegten gesetzlichen Rahmenbedingungen umzusetzen. Wir verstehen unter Hygiene vorbeugende Maßnahmen, um Patienten, Bewohner und Mitarbeiter in allen unseren Einrichtungen vor vermeidbaren Infektionen zu schützen. In unseren Hygiene- und Desinfektionsplänen spiegeln sich die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts wider. Die Hygiene-Kommission der St.-Johannes-Gesellschaft überprüft die Einhaltung der Richtlinien und übernimmt gleichzeitig eine beratende Funktion.

Zum Hygiene-Team gehören:

  • die häuserübergreifende Hygiene-Kommission,
  • speziell ausgebildete Hygienefachkräfte,
  • hygienebeauftragte Pflegekräfte auf den Stationen und in den Funktionsbereichen,
  • ein hygienebeauftragter Arzt sowie
  • ein Krankenhaushygieniker.


Das Hygiene-Team kümmert sich um sämtliche Fragen der Krankenhaushygiene.


Zu seinen Aufgaben zählt:

  • Dokumentation und Bewertung wichtigster infektionsrelevanter Krankheitskeime,
  • Erarbeitung von Strategien zur Bekämpfung,
  • Vermittlung von Informationen an Ärzte zur erfolgreichen Vorbeugung und Therapie,
  • Schulung und Beobachtung der Händehygiene.

MRSA

Krankheitskeime, die mit gängigen Antibiotika nicht mehr behandelt werden können (Multiresistente Keime), sind für alle Krankenhäuser eine große Herausforderung. Deshalb führen wir schon bei der Aufnahme von Patienten ein MRSA-Screening durch. Die sich daraus ergebenden Isolierungs- und Dekontaminationsmaßnahmen reduzieren das Infektionsrisiko durch MRSA-Träger für die Mitpatienten ganz erheblich.

Das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund hat unseren vorbildlichen Umgang mit der MRSA-Problematik bestätigt: Unsere Krankenhäuser wurden im Juni 2013 mit dem MRSA-Gütesiegel ausgezeichnet. Dieses Siegel wird erteilt, wenn Krankenhäuser Richtlinien für die Bekämpfung von MRSA  – gemäß den Vorgaben des MRE-Netzwerkes Nordwest – erarbeiten und konsequent umsetzen.

 

Kontakt
Meike Rudke
Telefon: (0231) 18 43 - 31 650
E-Mail: hygiene@joho-dortmund.de

 

Flyer MRSA

Trinkwasserhygiene

Das Trinkwasser im St.-Johannes-Hospital unterliegt den strengen Prüfkriterien der Trinkwasserverordnung. Hier arbeiten wir eng mit dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund zusammen. Da wir teilweise stark immun geschwächte Patienten versorgen, haben wir uns für zusätzliche Maßnahmen entschieden:   

  • In besonders sensiblen Bereichen sind Armaturen und Duschen zusätzlich mit Sterilfiltern ausgestattet.
  • Patienten und Besucher erhalten ihr Trinkwasser aus Anlagen mit einem speziellen Hygienesystem. Es sorgt dafür, dass absolut keimfreies Wasser aus den Leitungen fließt.


Wir warten alle Anlagen halbjährlich und überprüfen sie chemisch sowie mikrobiologisch. Dadurch erfüllt unser Trinkwasser höhere hygienische Ansprüche als handelsübliches Mineralwasser aus Flaschen.

 

Kontakt
Michael Afhüppe
Technische Abteilung
Telefon: (0231) 18 43 - 31400
E-Mail: technik@joho-dortmund.de

Zahlen & Fakten

Die St.-Elisabeth-Altenpflege bietet 82 Plätze für die stationäre Altenpflege an. Es stehen 46 Einzelzimmer und 18 Zweibettzimmer zur Verfügung. Darüber hinaus können bis zu 12 Senioren im Rahmen einer Tagesbetreuung versorgt und individuell begleitet werden.

 

Leistungsart Belegungstage 2013
Pflegestufe 0 (Pflegebedürftigkeit) 414
Pflegestufe 1 (erhebliche Pflegebedürftigkeit) 8.557
Pflegestufe 2 (Schwerpflegebedürftigkeit) 12.750
Pflegestufe 3 (Schwerstpflegebedürftigkeit) 4.173

Härtefälle (Über den Pflegebedarf
der Pflegestufe 3 hinausgehend)

0
Kurzzeitpflege 2.644
Gesamt 31.008
Tagespflege 2.470

 

Im Jahr 2013 wohnten in unserer Altenpflege Einrichtung 58 Damen und 15 Herren. Das Durchschnittsalter lag wie im Vorjahr bei 85 Jahren.